Stadt Enger

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Gerbereimuseum Enger

"Hier wird vom Leder gezogen" - Geschichte wird erlebbar.

Veranstaltungen im Gerbereimuseum

 

Logo Gerberei Museum

In der historischen Gerberei Sasse können sich Besucher heute im wahrsten Sinn des Wortes an die Arbeit der Lederherstellung herantasten und sich auf die Spur der Geschichte der Gerberei in Enger begeben.

Die damals eingesetzten Maschinen, eingespielte Geräusche und Ausstellungsstücke zum Anfassen erinnern eindrucksvoll an die Arbeitswelt der Zunft.

 

Besucher können in der Gerberei die vielen Arbeitsschritte, die zur Herstellung von Leder nötig waren, mitverfolgen.


Innenansicht Gerbereimuseum (© Harald Wurm)
© Harald Wurm

Die restaurierten Maschinen und nicht zuletzt die authentische Geräuschkulisse vermitteln ein lebhaftes Bild der historischen Werkstatt.
Wer nicht nur hören will, darf auch fühlen: Lederstücke zum Anfassen zeigen die verschiedenen Farben, Qualitäten und Prägungen der verarbeiteten Tierhäute.

Das Museum informiert über den eigentlichen Arbeitsprozess des Gerbens hinaus auch über die Geschichte der Gerberei Sasse und deren besonderen Bedeutung für die Gewerbegeschichte der Stadt Enger.
Im Gerbereimuseum Enger erfahren Besucher alles über:

  • den eigentlichen Arbeitsprozess des Gerbens,
  • die Geschichte des Gerbereigewerbes im allgemeinen,
  • die Geschichte der Gerberei Sasse im speziellen und
  • die Bedeutung des Betriebes für die Gewerbegeschichte der Stadt Enger.
Es ist das einzige Gerbereimuseum in Deutschland, das sich noch am originalen Produktionsort befindet und die faszinierende historische Einrichtung zeigt.

 

Eintrittspreise

Erwachsene 2,00 Euro
Erwachsene ermäßigt 1,50 Euro
Kinder bis 14 Jahre frei
Familienkarte 5,00 Euro
Gruppen ab 10 Personen pro Person 1.50 Euro
Führung nach Voranmeldung zzgl. Eintritt
25,00 Euro

Der Förderverein

Bereits wenige Wochen nach der Stilllegung der Gerberei Sasse im Jahr 1995 wurden Mitglieder des Heimatvereins und des Kultur- und Verkehrsvereins auf die eindrucksvolle Werkstatt aufmerksam. Schnell stellte sich heraus, dass es sich bei der Gerberei Sasse um ein einzigartiges technisches Denkmal in NRW handelte. Die konsequente Folge daraus konnte nur sein, dass die Stadt Enger diese alte Werkstatt mitsamt der Maschinen "unter Schutz" stellte. Nun musste das Denkmal nur noch ein Museum werden.

In dieser Situation gründeten engagierte Bürgerinnen und Bürger am 18. März 1998 den Förderverein "Gerbereimuseum Enger e. V." .
Hauptaufgabe des Vereins ist es, das Gebäude der ehemaligen Gerberei Sasse am Hasenpatt 4 in Enger, einschließlich technischem Maschinenbestand wieder instand zusetzen und im Gebäude ein einzigartiges Gerbereimuseum zur Arbeitswelt eines schon fast "ausgestorbenen Handwerkszweigs" für ganz Westfalen Lippe zu betreiben.

 

Kultur im Gerbereimuseum

Als Begegnungszone verschiedener Kunstformen präsentiert der Verein Gerbereimuseum Enger e.V. im ausgebauten Kulturboden wechselnde Ausstellungen bildender Künstler. Sie bilden den Rahmen, in denen Lesungen, Theatervorführungen, Konzerte und Diskussionsrunden stattfinden.

Veranstaltungen im Gerbereimuseum

Suchergebnis (14 Veranstaltungen)

11.03.2018 bis 29.04.2018



06.05.2018 bis 24.06.2018

Ausstellung in Enger: Doris Grabbe - ,Nur' Frauen - Gedanken?!

Die Bad Salzufler Künstlerin Doris Grabbe setzt Momente, die sie emotional berührt haben, in expressive, mit dem Spachtel aufgetragene Ölbilder von schemenhaften Frauengestalten um.
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13.05.2018

Muttertagskonzert in Enger

Mit »Alles in Butter, Mutter!« wird »LOS DOS - das Duo Bombastico« bereits zum dritten Mal in den Räumen der ehemaligen Gerberei gastieren.
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17.05.2018

Lesung mit Hellmuth Opitz "Frau im roten Sessel"

Es geht um einen halbseidenen Kunst-Deal in der ostwestfälischen Provinz.
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01.07.2018 bis 19.08.2018

Ausstellung in Enger: Marion Haubrock - Treibholz trifft Trödel

Wiedergewonnene Schönheiten aus Treibholz und Trödel stellt die Osnabrücker Künstlerin Marion Haubrock im Gerbereimuseum aus.
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04.07.2018

Lesung in Enger: Thomas Frahm - »Die beiden Hälften der Walnuss«

Die Veranstaltung wird von der Robert Bosch Stiftung im Rahmen des »Grenzgänger«-Programms gefördert.
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