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Kultur/Gerberei-Museum
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Geschichte wird erlebbar
"Hier wird vom Leder gezogen"

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Gerbbottich
Gerbereimuseum Enger
Hasenpatt 4
32130 Enger
0 52 24/97 79 70
0 52 24/97 79 70
e-Mail: info@gerberei-museum.de
Spaltmaschine

Fotos: copyright Harald Wurm

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Eine touristische und kulturelle Bereicherung für die Stadt Enger in zentraler Lage zur Stadtmitte und direkter Angrenzung an die Wanderwege "Kleinbahntrasse" und "Hasenpatt" ist geschaffen. Das Gerbereimuseum in Enger ist bundesweit das einzige Museum, das sich noch am originalen Produktionsstandort befindet.

Als im Jahre 1995 Heinrich Sasse seine Gerberei schloss, um in den Ruhestand zu gehen, bedeutete dies das Ende einer über 250-jährigen Tradition. Seit 1740 war am Ufer des Bolldammbaches das Gewerbe des Gerbers ausgeübt worden.

 

Allgemeine Öffnungszeiten:
Samstag: 15:00 bis 18:00 Uhr
Sonntag 11:00 bis 18:00 Uhr
 

Eintritt:
Erwachsene 2,-- €
Erwachsene ermäßigt 1,-- €
Kinder bis 14 Jahre frei
Ermäßigt / Gruppen ab 10 Pers. 1,50 €
Familienkarte 5,-- €
Führungen nach Anmeldung 25,-- € zzgl. Eintritt

 

 

 

Zur Gründung:

Im Jahr 1995 schloss die Gerberei Sasse ihre Tore, und das bedeutete das Ende einer über 250jährigen Tradition. Seit 1970 war am Ufer des Bolldammbaches das Gerbergewerbe ausgeübt worden. Bereits wenige Wochen nach der Stilllegung wurden Mitglieder des Heimatvereins und des Kultur- und Verkehrsvereins auf die eindrucksvolle Werkstatt aufmerksam. Schnell stellte sich heraus, dass es sich bei der Gerberei Sasse um ein einzigartiges technisches Denkmal in NRW handelte. Die konsequente Folge daraus konnte nur sein, dass die Stadt Enger diese alte Werkstatt mitsamt der Maschinen "unter Schutz" stellte. Nun musste das Denkmal nur noch ein Museum werden.

In dieser Situation gründeten engagierte Bürgerinnen und Bürger am 18. März 1998 den Förderverein "Gerbereimuseum Enger e. V." .
Hauptaufgabe des Vereins ist es, das Gebäude der ehemaligen Gerberei Sasse am Hasenpatt 4 in Enger, einschl. technischem Maschinenbestand wieder instand zusetzen und im Gebäude ein einzigartiges Gerbereimuseum zur Arbeitswelt eines schon fast "ausgestorbenen Handwerkszweigs" für ganz Westfalen Lippe zu betreiben.

In der Gerberei war man stets umgeben von allerlei Gerüchen. Nicht jeder war so angenehm wie der des fertig gegerbten Leders. Zum Konzept des Gerbereimuseums gehört es deshalb, alle Sinne anzusprechen. Die Besucher sollen im wahrsten Sinne des Wortes hineinschnüffeln in die Arbeit des Gerbers und sich herantasten an die vielfältigen Arbeitsschritte und die Vielfalt der benötigten Werkzeuge und Materialien. Nicht zuletzt die authentische Geräuschkulisse vermittelt ein lebhaftes Bild der historischen Werkstatt. Und wer nicht hören will, darf fühlen: Lederstücke zum Anfassen zeigen die verschiedenen Farben, Qualitäten und Prägungen der verarbeiteten Tierhäute. Aber zu einer Ausstellung gehört noch mehr: Das Gerbereimuseum vermittelt den Besuchern Informationen zu vier Themengebieten:

  • dem eigentlichen Arbeitsprozess des Gerbens,
  • die Geschichte des Gerbereigewerbes im allgemeinen,
  • die Geschichte der Gerberei Sasse im speziellen
  • die Bedeutung des Betriebes für die Gewerbegeschichte der Stadt Enger.
     
  • Förderer des Museums:
    Nordrhein-Westfalen-Stiftung
    Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege
    Bezirksregierung Detmold
    Elektrizitätswerk Minden-Ravensberg GmbH
    Landschaftsverband Westfalen-Lippe
    Sparkasse Herford
    Volksbank Enger-Spenge eG
    Fa. Zumtobel Staff GmbH u. Co. KG, Lemgo,
    Kultur- und Verkehrsverein Enger e. V.

    Ein besonderer Dank für die Unterstützung des Projektes gilt den heimischen Unternehmen und Handwerksbetrieben.


     

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