
Geschichte wird erlebbar
"Hier wird vom Leder gezogen"
Öffnungszeiten | Veranstaltungen/ Ausstellungen | Gründung |
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Gerbereimuseum Enger Hasenpatt 4 32130 Enger e-Mail: info@gerberei-museum.de |
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Fotos: copyright Harald Wurm |
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| Eine touristische und kulturelle Bereicherung für die Stadt Enger in zentraler Lage zur Stadtmitte und direkter Angrenzung an die Wanderwege "Kleinbahntrasse" und "Hasenpatt" ist geschaffen. Das Gerbereimuseum in Enger ist bundesweit das einzige Museum, das sich noch am originalen Produktionsstandort befindet. Als im Jahre 1995 Heinrich Sasse seine Gerberei schloss, um in den Ruhestand zu gehen, bedeutete dies das Ende einer über 250-jährigen Tradition. Seit 1740 war am Ufer des Bolldammbaches das Gewerbe des Gerbers ausgeübt worden. |
| Allgemeine Öffnungszeiten: | |
| Samstag: | 15:00 bis 18:00 Uhr |
| Sonntag | 11:00 bis 18:00 Uhr |
| Eintritt: | |
| Erwachsene | 2,-- € |
| Erwachsene ermäßigt | 1,-- € |
| Kinder bis 14 Jahre | frei |
| Ermäßigt / Gruppen ab 10 Pers. | 1,50 € |
| Familienkarte | 5,-- € |
| Führungen nach Anmeldung | 25,-- € zzgl. Eintritt |
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Im Jahr 1995 schloss die Gerberei Sasse ihre Tore, und das bedeutete das Ende einer über 250jährigen Tradition. Seit 1970 war am Ufer des Bolldammbaches das Gerbergewerbe ausgeübt worden. Bereits wenige Wochen nach der Stilllegung wurden Mitglieder des Heimatvereins und des Kultur- und Verkehrsvereins auf die eindrucksvolle Werkstatt aufmerksam. Schnell stellte sich heraus, dass es sich bei der Gerberei Sasse um ein einzigartiges technisches Denkmal in NRW handelte. Die konsequente Folge daraus konnte nur sein, dass die Stadt Enger diese alte Werkstatt mitsamt der Maschinen "unter Schutz" stellte. Nun musste das Denkmal nur noch ein Museum werden. In dieser Situation gründeten
engagierte Bürgerinnen und Bürger am
18. März 1998 den Förderverein "Gerbereimuseum Enger
e. V." . In der Gerberei war man stets umgeben von allerlei Gerüchen. Nicht jeder war so angenehm wie der des fertig gegerbten Leders. Zum Konzept des Gerbereimuseums gehört es deshalb, alle Sinne anzusprechen. Die Besucher sollen im wahrsten Sinne des Wortes hineinschnüffeln in die Arbeit des Gerbers und sich herantasten an die vielfältigen Arbeitsschritte und die Vielfalt der benötigten Werkzeuge und Materialien. Nicht zuletzt die authentische Geräuschkulisse vermittelt ein lebhaftes Bild der historischen Werkstatt. Und wer nicht hören will, darf fühlen: Lederstücke zum Anfassen zeigen die verschiedenen Farben, Qualitäten und Prägungen der verarbeiteten Tierhäute. Aber zu einer Ausstellung gehört noch mehr: Das Gerbereimuseum vermittelt den Besuchern Informationen zu vier Themengebieten: Förderer des Museums: |