Unter den Gästen der ersten Minuten waren neben Engers Bürgermeister
Klaus Rieke auch Ulrich Rolfsmeyer, Bürgermeister aus Hiddenhausen
und Dr. Wolfgang Honsdorf, Bürgermeister aus Bad Salzuflen. Denn
das Museum behandelt nicht nur den Engeraner Abschnitt der ehemaligen
Kleinbahn, sondern das gesamte Streckennetz in allen Städte und
Gemeinden. Zahlreiche Vereine hatten sich an der Feier beteiligt: Die Kaufmannschaft zapfte an der Bierbude, das Deutsche Rote Kreuz hatte eine Hüpfburg aufgebaut, ein Hufschmied begeisterte die Kinder mit seinen Fertigkeiten, die Dreyener Alttraktorenfreunde kamen mit ihren historischen Treckern zu Besuch, die Cafeteria des Hausfrauenbundes Enger bot Waffeln und Kuchen an und mit Gegrilltem versorgten die Feuerwehrleute vom Löschzug Enger-Nord die hungrigen Gäste. 250 000 Euro hat der Bau des Kleinbahnmuseums gekostet. 50000 Euro kamen von der Sparkasse, 200000 Euro von Stadt und Land. Das Museum hat fortan an allen Wochenenden geöffnet. Standort: Kleinbahnmuseum Enger e.V. Telefonische Informationen zum Museum erhalten Sie bei Herrn Flachmann Tel. 05224/9 37 79 52 Hier finden Sie weitere Informationen zum Kleinbahnmuseum (externer Link) |
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Die Geschichte der Kleinbahn begann mit der ersten Teilstreckeneröffnung am 10. August 1900 von Enger nach Herford und endete mit der Einstellung der Stecke Bielefeld 1955 bzw. Herford 1965. Die Gesamtstrecke der Herforder Bahn führte von Vlotho bis nach Wallenbrück, die der Bielefelder Bahn von Enger bis Eckendorf und von Schildesche bis Werther. |
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Enger - der ehemalige
Betriebsmittelpunkt - hatte schon damals eine zentrale Bedeutung für
die Bahnen. Deshalb eignet sich als Standort für das Kleinbhanmuseum
keine Stadt besser. Zahlreiche Objekte konnten aus der Kleinbahnzeit gerettet werden. Das im Kreis Herford erhalten gebliebene Fahrzeug der Bahn, der „Wagen 31“, soll aufgearbeitet und ein Glanzpunkt der Schau werden. |
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