Widukindstadt Enger

Besucher

Sehenswertes/Sattelmeierhöfe

zrück zur Seite Sehenswertes

Heute gibt es in Enger noch fünf von ehemals sieben Sattelmeierhöfen.
Woher der Name stammt, ist nicht eindeutig belegt. Möglicherweise rührt er daher, dass die Besitzer der Höfe dem Landesherrn für Botendienste und im Kriegsfall ein gesatteltes Pferd bereitstellen mussten. Auch hatten die Sattelmeier die Pflicht, dem Landesherrn bei seinen Besuchen in Ravensberg Geleit zu geben. Die Sage hingegen beschreibt die Sattelmeier als Widukinds tapfere Mitstreiter im Kampf gegen die Franken.

Die Höfe sind stolze Denkmäler bäuerlicher Baukunst. Heute sind sie große landwirtschaftliche Betriebe. Ein schmucker Fachwerkbau ist z. B. der Ebmeyersche Sattelmeier-Hof. Ein springendes Pferd ziert die Fassade dieses Hofes, ähnlich jenem Rappen auf silbernen Grund, der heute das Wappentier des Wittekindkreises Herford ist.
Als Sattelmeier nehmen sie auch heute noch als „Getreue Widukinds" an der Begräbniszeremonie teil, die alljährlich als Timpkenfest in Enger am 6. Januar gefeiert wird.

 

Wünschen Sie noch mehr Informationen zu den Sattelmeiern, dann klicken Sie bitte hier (Sattelmeier).


Zwei der fünf Sattelmeierhöfe in der Widukindstadt

Sattelmeierhof

Meyer-Johann im Ortsteil Oldinghausen

Das Zweiständer-Fachwerkhauptgebäude ist laut Inschrift am Deelenbogen im Jahr 1715 errichtet worden und steht unter Denkmalschutz. Um 1900 fügte man ein quergestelltes Wohnhaus an. Zusammen gelten alle Hofgebäude als ein erhaltenswertes Ensemble.

 

Ebmeyer im Ortsteil
Oldinghausen


zurück zur Seite Sehenswerteszum Seitenanfang