Stadt Enger

Schnellmenü

Inhaltsbereich

Mietspiegel der Stadt Enger

Stand 01.01.2012

 

Durchschnittsmieten in Euro / pro Quadratmeter (m2) / monatlich

(Kaltmieten ohne Betriebskosten aller Art)

 

 

 

 

 

Wohnfläche Baujahr Euro/m2 Euro/m2 Euro/m2
bis 60 m2 bis 1960
4,10 4,40 4,70
61 - 80 m2 4,00 4,30 4,60
81 - 100 m2 3,90 4,20 4,50
über 100 m2 3,70 4,00 4,30
         
bis 60 m2 1961 - 1970
4,30 4,60 4,90
61 - 80 m2 4,20 4,50 4,80
81 - 100 m2 4,10 4,40 4,70
über 100 m2 3,90 4,20 4,50
         
bis 60 m2 1971 - 1980   4,50 4,80 5,10
61 - 80 m2 4,40 4,70 5,00
81 - 100 m2 4,30 4,60 4,90
über 100 m2 4,05 4,35 4,65

       
bis 60 m2 1981 - 1990   4,80 5,10 5,40
61 - 80 m2 4,65 4,95 5,25
81 - 100 m2 4,40 4,70 5,00
über 100 m2 4,35 4,65 4,95
 m2        
bis 60 m2 1991 - 2000
4,95 5,25 5,55
61 - 80 m2 4,70 5,00 5,30
81 - 100 m2 4,60 4,90 5,20
über 100 m2 4,40 4,70 5,00
         
bis 60 m2  ab 2001
5,00 5,30 5,60
61 - 80 m2 4,90 5,20 5,50
81 - 100 m2 5,00 5,30 5,60
über 100 m2 4,60 4,90 5,20

 


 

Dieser Mietspiegel wurde erstellt von:

 


Stadtverwaltung Enger
-Rathaus-
Postfach 120, 32121 Enger
Bahnhofstraße 44
32130 Enger

Telefon:
05224 9800-0

Telefax:
05224 9800-66

E-Mail:

E-Mail:


Siehe auch: Stadtplan

Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümerverein Herford e.V.
Frau Dipl. jur. Martina Wenzel
Rennstraße 33
32052 Herford

Telefon:
05221/ 15721

Telefax:
05221/ 15753

E-Mail:

E-Mail:

Internet:


Siehe auch: Stadtplan

Mieterverein Herford e. V.
Geschäftsstelle
Auf der Freiheit 2
32052 Herford

Telefon:
05221 56485


Siehe auch: Stadtplan

 

Allgemeine Erläuterungen

Bei diesem Mietspiegel handelt es sich um einen einfachen Mietspiegel nach § 558 c des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). Er gilt für freifinanzierte Wohnungen im Engeraner Stadtgebiet und in den Ortsteilen.

Der Mietspiegel der Stadt Enger stellt eine Orientierungshilfe für Mieter und Vermieter dar und soll den Vertragsparteien ermöglichen, im Rahmen der ortsüblichen Entgelte eigenverantwortlich die Miethöhe zu vereinbaren. Ortsüblich ist die Miete, die in Enger für Wohnungen vergleichbarer Art, Größe, Ausstattung, Beschaffenheit und Lage im Durchschnitt verlangt und bezahlt wird.

Entsprechend der gesetzlichen Regelungen des Bürgerlichen Gesetzbuches (§§ 558 ff) gibt der Mietspiegel einen Überblick über die Mieten, die innerhalb der letzten 4 Jahre in der Stadt Enger neu vereinbart oder in bestehenden Mietverhältnissen geändert worden sind.

Der Vermieter kann vom Mieter die Zustimmung zur Miet-erhöhung unter Beachtung der gesetzlichen Fristen und Vorschriften verlangen.

 

 

Besondere Erläuterungen zur Tabelle

Die Tabellenwerte geben die Kaltmiete ohne Betriebskosten aller Art (§ 27 Zweite Berechnungsverordnung) für nicht möblierten Wohnraum an. Betriebskosten sind z. B. Wassergeld, Entwässerungsgebühren, Hausbeleuchtung, Schornsteinfeger-gebühren, Grundsteuer, Gebäude- und Haftpflichtversicherung, Müllgebühren, Straßenreinigung, Heizkosten und Heizungs-wartung.

Die Tabellenübersicht enthält Spannen (Unter-, Mittel- und Oberwerte), die den ortsüblichen Mietzins widerspiegeln. Die Einordnung eines Objektes in den Mietspiegel erfolgt im Einzelfall unter Berücksichtigung folgender Kriterien:

Baujahr:
Das Alter des Hauses beeinflusst in der Regel den Mietwert. Zur Einordnung ist die Bezugsfertigkeit maßgebend. Bei nachträglich umfassend modernisiertem Wohnraum kann die Miete der Neubaumiete zum Zeitpunkt des Umbaues/der Modernisierung entsprechen oder nahe kommen.

Wohnungen mit umfassender Modernisierung:
Eine Wohnung ist nur dann umfassend modernisiert, wenn Ausstattung, Größe und Beschaffenheit der Wohnung im Wesentlichen der einer Neubauwohnung entsprechen. Das trifft insbesondere dann zu, wenn neben dem Einbau einer energiesparenden Heizungsanlage weitere den Wohnwert erhöhende Maßnahmen durchgeführt wurden, z. B. Dämmung der Außenwände, Einbau neuzeitlicher Fenster, Verbesserung der sanitären Ausstattung, des Leitungsnetzes, der Elektroanlage, des Schallschutzes, Verbesserung des Zuschnitts der Wohnung etc..

Wohnfläche:
Die Größe der Wohnung bestimmt sich nach der Quadratmeterzahl der eigentlichen Wohnräume. Zusatzräume wie Keller, Boden, Waschküche oder Garage werden in die Berechnung der Wohnfläche nicht mit einbezogen. Flächen unter Dachschrägen mit einer lichten Höhe zwischen einem und zwei Metern werden zur Hälfte, diejenigen unter einem Meter lichter Höhe gar nicht zur Wohnfläche gerechnet (§ 4 WoFIV). In der Regel wird die Grundfläche von Balkonen, Loggien und Terrassen zu einem Viertel, höchstens jedoch zur Hälfte als Wohnfläche angerechnet.
Typische Kleinstwohnungen bis max. 50 qm können je nach Lage und Ausstattung höhere Mieten erzielen.

Wohnlage:
Es wurde festgestellt, dass die Lage der Wohnung in Enger nur eine untergeordnete Rolle für die Höhe der bezahlten Miete spielt. In dezentral strukturierten Gebieten außerhalb des Stadtzentrums Enger, kann ein Abschlag von 5% gerechtfertigt sein.

Ausstattung und sonstige Beschaffenheit:
Die Mietspiegelwerte beziehen sich auf abgeschlossene Wohnungen mit Zentral- oder Etagenheizung und eingerichtetem Bad. Das Fehlen eines dieser Merkmale sowie das Vorliegen besonders ungünstiger Grundrisse (überdurchschnittlich große Flure, gefangene Räume usw.) führen zu Abschlägen. Dagegen können Sonderausstattungen, wie z. B. Einbauküche und sonstiges mit vermietetes Mobiliar, hochwertige Bodenbeläge oder die Qualität der Sanitärobjekte sowie Fahrstuhl und Türsprechanlage beim Mietwert erhöhend berücksichtigt werden.


 
 
Zurück zum Schnellmenü