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Volkstrauertag 2020 - Ein wahrlich stiller Feiertag | 11. 11. 2020


Andacht und Feierstunde entfallen – Kranzniederlegung findet in aller Stille statt

 

Am Sonntag, dem 15. November, begeht Deutschland den Volkstrauertag. Wir gedenken an diesem Tag der Toten der beiden Weltkriege sowie der Opfer von Diktatur und Gewaltherrschaft. Eigentlich steht dieses Gedenken in diesem Jahr unter dem Eindruck eines besonderen historischen Bezuges – vor 75 Jahren endete der zweite Weltkrieg, eine besonders leidbringende Zeit für Menschen in aller Welt.

Leider macht es die aktuelle Situation der Corona-Pandemie erforderlich, in diesem Jahr am Volkstrauertag auf die gewohnten öffentlichen Gedenkfeiern zu verzichten, so auch in der Widukindstadt Enger.

 

Die überall ansteigenden Infektionszahlen und die daraufhin beschlossenen Maßnahmen der Landesregierung haben die Veranstalter der Feierlichkeiten, die Stadtverwaltung und die evangelische Kirchengemeinde Enger, veranlasst, die traditionelle Andacht und Gedenkfeier in der Friedhofskapelle Enger-Mitte abzusagen. Wir bitten die Bürgerinnen und Bürger hierfür um Verständnis.

Um den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft den gebotenen Respekt zu erweisen erfolgt das traditionelle Läuten der Kirchenglocken. Anschließend werden Bürgermeister Thomas Meyer und Pfarrer Eckardt Koch in aller Stille einen Kranz am Hochkreuz des Friedhofs niederlegen.

 

Darüber hinaus wenden sich beide mit einer gemeinsamen Videoansprache, die auch das Verlesen des Totengedenkens umfasst, an die Bürgerinnen und Bürger der Widukindstadt Enger.

Das Video finden Sie ab Sonntag auf der Internetseite der Stadt Enger: www.enger.de.

 

Volkstrauertag und Kriegsgräberfürsorge

 

Die Novemberwochen bis zum Volkstrauertag sind traditionell die Zeit der Haus- und Straßensammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge.

 

Der Volksbund finanziert seine Tätigkeit aus Spenden. Eine Hauptquelle dafür ist die jährliche Haus- und Straßensammlung, die in Enger – normalerweise – mit großem Einsatz u. a. von Schülerinnen und Schülern des Widukind-Gymnasiums Enger durchgeführt wird. Doch auch diese Sammlung muss in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie ausfallen.

 

Bürgermeister Thomas Meyer appelliert daher zusammen mit seinen Amtskolleg*innen im Kreis und dem Landrat an die Menschen: „Die Opfer von Krieg und Gewalt haben es verdient, dass wir auch in dieser schwierigen Zeit an sie denken und ihre Gräber pflegen“. Gemeinsam bitten sie darum, die Arbeit des Volksbundes auch in diesem Jahr durch Spenden zu unterstützen.

 

Dies ist möglich durch eine Überweisung auf das

 

Spendenkonto der Regionalgeschäftsstelle des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.:

Sparkasse Münsterland Ost
IBAN: DE92 4005 0150 0000 4150 18
BIC: WELADED1MST

 

oder online über die
„Digitale Spendendose&lhttps://www.volksbund.de/helfen/spendendose.html



 

 

 
 
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