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Fragen zu den Corona-Tests im Kreis Herford | 31. 03. 2021


Kreis Herford. Das Landesministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) hat in neuen Corona-Schutzverordnung Maßnahmen zur Corona-Notbremse festgelegt, die für Kreise und kreisfreie Städte mit einer anhaltenden Inzidenz von über 100 gilt. Diese Maßnahmen sehen u.a. die Schließung des Einzelhandels vor. Doch es gibt die Möglichkeit einer sogenannten Testoption, die auch der Kreis Herford mit seiner Allgemeinverfügung gezogen hat. Sie ermöglicht den Bürger*innen, bestimmte Angebote und Dienstleistungen mit einem schriftlich oder digital bestätigten negativen Schnelltest wahrzunehmen.

 
Dabei stellt der Kreis Herford bezüglich folgender Fragestellungen noch einmal klar:

Welche Tests gibt es und wofür sind sie da?
In den Testzentren und Teststellen im Kreis Herford werden im Rahmen der Bürgertestung Corona-Schnelltests (PoC-Antigen-Tests) durchgeführt: Hiermit kann ein offizieller Testnachweis bzw. eine entsprechende Bescheinigung von der jeweiligen Teststelle ausgestellt werden, die es den Testpersonen ermöglicht, bestimmte Angebote oder Dienstleistungen wahrzunehmen – u.a. Einkaufen im Einzelhandel oder der Besuch von Museen – die ohne negativen, bestätigten und tagesaktuellen Test im Kreis Herford nicht möglich wären.
Daneben gibt es noch die Möglichkeit von Corona-Selbsttests. Diese können auch zu Hause durchgeführt werden. Mit einem eigenständig durchgeführten Selbsttest kann jedoch kein offizieller Testnachweis bzw. eine entsprechende Bescheinigung erlangt werden. Selbsttests können beispielsweise für private Treffen benutzt werden, wenn sich die Beteiligten im Vorfeld ein gutes Gefühl verschaffen möchten. Mit ihnen können aber keine Angebote oder Dienstleistungen wahrgenommen werden – u.a. Einkaufen im Einzelhandel oder der Besuch von Museen – die mit einem negativen, bestätigten und tagesaktuellen Test im Kreis Herford möglich sind.

Wie oft kann ich mich testen lassen?
Die Bürgertestungen sind laut MAGS mindestens einmal pro Woche kostenlos. Das bedeutet: Bürger*innen können sich grundsätzlich, insbesondere anlassbezogen, mehr als einmal in der Woche testen lassen. Das hat eine Antwort des MAGS ergeben, nachdem der Kreis Herford an dortiger Stelle um Klarstellung gebeten hatte.

Wer darf Schnelltests durchführen?
Fachkundig für das Vornehmen von Corona-Schnelltests sind Personen mit einer abgeschlossenen Ausbildung und Berufserfahrung im Bereich der Humanmedizin sowie des Gesundheits- und Rettungswesens. Dazu zählen Ärzt*innen, Zahnärzt*innen, Gesundheits- und Krankenpfleger*innen, medizinisch-technische, anästhesietechnische, chirurgisch-technische oder operationstechnische Assistent*innen, Rettungsassistent*innen oder sonstige Personen, die die dafür erforderliche Ausbildung oder die dafür erforderliche Kenntnis und Erfahrung haben.

Diese „erforderliche Kenntnis und Erfahrung“ kann mit einer entsprechenden Schulung/Unterweisung erlangt werden. Solche Schulungen werden zum Beispiel durch approbierte Ärzt*innen angeboten. Nur nach einer Schulung dürfen Mitarbeitende eine Corona-Schnelltestung durchführen und einen entsprechenden Testnachweis erteilen.

(Quelle: Pressetext des Kreises Herford)

 
 
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