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»Enger macht auf« - ein Fazit | 20. 09. 2021


»Enger macht auf« macht wieder zu - aber mit einem positiven Fazit. Zum Ab-schluss der Event-Serie versammelten sich deren politischen »Geburtshelfer« noch einmal auf dem Barmeierplatz: (v. l.) Regina Schlüter-Ruff (Grüne), Norbert Busch (FDP), Bürgermeister Thomas Meyer, Dirk Nekat (SPD), René Siekmann (CDU), Philip Kleineberg (stv. Bürgermeister, CDU)

Das Wetter hätte besser mitspielen können – aber ansonsten war die Veranstaltungsreihe „Enger macht auf“, die in den vergangenen neun Wochen wieder Leben in Engers Zentrum gebracht hatte, ein voller Erfolg. So lautet kurz gefasst das Fazit, das die vier Ratsfraktionen am Mittwoch zu diesem neuen Veranstaltungsformat auf dem Barmeierplatz gezogen haben.

 

Erst Mitte Juni hatten Bürgermeister Thomas Meyer und sein Stellvertreter Philip Kleineberg gemeinsam die Idee hierzu vorgestellt. Die Corona-Zahlen waren erfreulich niedrig und Veranstaltungen wurden wieder möglich. So keimte der Gedanke, den Menschen in Enger Angebote für Freizeit und Unterhaltung in ihrer Stadt zu machen. Der Kultur- und Verkehrsverein (KuV) wurde mit ins Boot geholt und die Veranstaltungsagentur Professional Events Solutions (PES) des Engeraner Unternehmers Carsten Müller brachte sich mit viel Know-How, personellem und auch finanziellem Einsatz ein.

So ganz sei das ursprüngliche Konzept für „Enger macht auf“ nicht aufgegangen, so KuV-Vorsitzende Daniela Dembert. Das habe nämlich die Vereine in Enger als Hauptakteure der Veranstaltungen vorgesehen. Aber bald wurde klar, dass viele Engeraner Vereine das in der Kürze der Zeit nicht stemmen konnten. Da waren dann die Kontakte von PES-Chef Carsten Müller äußerst hilfreich, um für die neun Wochen umfassende Zeitspanne des Projekts ein vielseitiges Programm auf die Beine zu stellen. Und so kam eine Veranstaltungsreihe zustande, die neben Abendmarkt, Alttraktorentreffen und Lesungen auch Konzerte überregional bekannter Gruppen wie Major Healey, Big Maggas und Celtica bot. Gerade diese Konzerte waren ein Hauptanziehungspunkt und waren mit 350 Gästen am besten besucht, sprich ausverkauft. Ansonsten lag die Besucherzahl der Events, die unter Coronaschutz-Bedingungen stattfanden, zwischen ca. 120 und 240.

 
Allerdings hatte der Erfolg der Konzerte auch seine Schattenseite. Bei diesen Veranstaltungen habe es auch die meisten Beschwerden aus der Nachbarschaft gegeben, die sich mit der Formel „zu oft – zu laut - zu lange“ zusammenfassen ließen, so Carsten Müller. Man habe jedoch darauf geachtet, die zulässigen Veranstaltungszeiten einzuhalten und habe auch eigene Lautstärkemessungen durchgeführt. Durch eine neue Positionierung der Bühne auf dem Barmeierplatz sei es außerdem gelungen, die Geräuschabstrahlung in die Umgebung im Vergleich zum Kirschblütenfest zu verringern. Alles in allem habe sich der Barmeierplatz als Veranstaltungsort unter den gegebenen Umständen als gut geeignet erwiesen, da er die erforderliche Zugangskontrolle ermöglicht habe.

 

Die Vertreter*innen der Ratsparteien CDU, SPD, B‘90/Grüne und FDP zogen einhellig ein positives Fazit aus den Veranstaltungen der vergangenen Wochen und zeigten sich auch für die Zukunft gegenüber einem solchen Event-Angebot auf dem Barmeierplatz aufgeschlossen – wenn auch nicht in diesem Umfang. Enger habe durch „Enger macht auf“ gewonnen, erklärte Vize-Bürgermeister Philip Kleineberg. Regina Schlüter-Ruff, Fraktionsvorsitzende der Grünen, resümierte: „Die Menschen in Enger haben einen einzigartigen Sommer erlebt – auch unter Corona-Bedingungen.“ Dabei habe sie auch große positive Resonanz aus dem Umland erfahren.

Zum Verkehrsversuch „Fußgängerzone Barmeierplatz“ konnte Bürgermeister Thomas Meyer bekanntgeben, dass dieser bis zum Jahresende verlängert wird. Ein entsprechender Bescheid der Straßenverkehrsbehörde des Kreises Herford liege vor.

 
 
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