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»Frei leben - Nein zu Gewalt an Frauen und Kindern« | 14. 11. 2022


o. v. l.: Ulrike Harder-Möller (Gleichstellungsbeauftragte), Bürgermeister Thomas Meyer, Regine Steffen (Pur:Produkt); u. v. l.: Christopher Kastner (Mitarbeiter Stadt Enger), Ella Kraft und Marita Brink-Stucht (Terre des femmes)

Seit 1999 ist der 25. November als Internationaler Gedenktag gegen Gewalt an Frauen und Kindern von den Vereinten Nationen anerkannt.
Inzwischen liegt die internationale Beteiligung bei über 800 Organisationen und rund 90 verschiedenen Ländern. TERRE DES FEMMES sieht sich als Teil dieser Bewegung und hat für Deutschland eine Fahnenaktion entwickelt. Diese wurde 2001 erstmals bundesweit von zahlreichen Gleichstellungsbeauftragten und vielen anderen Verbänden aufgegriffen und mit getragen. Seitdem beteiligt sich auch die Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Herford an diesem Gedenktag, denn...

...in Deutschland wird alle 2,5 Tage eine Frau von ihrem (Ex-)Partner getötet, jede 3. Frau hat schon mindestens einmal in ihrem Leben Gewalt erlebt und jährlich müssen etwa 40.000 Frauen und Kinder vor der Gewalt ihres Partners in ein Frauenhaus flüchten! Darauf möchten wir aufmerksam machen.

Gemeinsam Flagge zeigen
Gemeinsam werden die Fahnen als Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Kindern am 14.11. vor den Rathäusern kreisweit gehisst und wehen bis zum 27.11.2022.
Auch am Rathaus Enger haben heute der Bürgermeister der Widukindstadt Enger Thomas Meyer sowie die Gleichstellungsbeauftragte Ulrike Harder-Möller im Beisein der Regionalgruppe Herford von Terre Des Femmes die Fahne gehisst.
„Wir wollen damit ein wichtiges Signal in die Öffentlichkeit senden, um auf die Problematik von Gewalt gegen Frauen und Kindern aufmerksam zu machen“, so Thomas Meyer. „Damit rücken wir die Thematik, dass Frauen und Mädchen immer noch mehrheitlich zu den Opfern von Gewalt zählen, in den Mittelpunkt sowohl in Deutschland als auch international“ ergänzt Ulrike Harder-Möller.

Gewalt kommt nicht in die Tüte
Ein ebenso wichtiges Zeichen setzen wir mit der Brötchentüten-Aktion „Gewalt kommt nicht in die Tüte“. Die Bäckerei Strack und der Unverpacktladen Pur:Produkt unterstützen diese Aktion, in dem sie vom 18. bis zum 25.11. ihre Backwaren in die kostenfreien Brötchentüten verteilen. „Damit machen wir auf das Thema Häusliche Gewalt und auf das bundesweite Hilfetelefon aufmerksam“ so Regine Steffen von Pur:Produkt. „Wir finden dies sehr unterstützungswürdig und beteiligen uns bereits das 3. Mal an dieser wichtigen Aktion“ ergänzt Sabine Büschke von der Bäckerei Strack.

Wie jedes Jahr stellt die Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsstellen im Kreis Herford rund um den Internationalen Tag gegen Gewalt ein Veranstaltungsprogramm zusammen. Von Fachvorträgen über Filme und Kunstaktionen zu „Orange The World“ findet sich ein buntes Programm im ganzen November. Die Flyer dazu sind im Rathaus, der Bücherei und im Haus der Kulturen erhältlich sowie auf der Homepage der Widukindstadt Enger einsehbar.

 

Flyer zur Veranstaltungsreihe 'Nein zu Gewalt an Mädchen und Frauen' - November 2022 (PDF-Dokument, 1,1 MB)

 
 
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