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An Stadtbücherei und Grundschule Wester­enger: Abschiede in den Ruhestand | 05. 02. 2024


Ein Strauß Blumen auf den Weg: Zum Eintritt in den Ruhestand von Cordula Schuster und Rüdiger Brameyer gratulierten Kerstin Ebert (Allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters, r.) und Birger Kemminer (Personalrat, l.) Ein wenig Wehmut schwingt meist mit, wenn Mitarbeiter:innen nach jahrzehntelanger Tätigkeit in den Ruhestand verabschiedet werden – letztlich überwiegt dann aber doch die Heiterkeit. So auch jetzt, als mit Cordula Schuster und Rüdiger Brameyer zwei Menschen in einer kleinen Feierstunde geehrt wurden, die vielen Engeranern ein Begriff sind. Beide verbindet übrigens, dass sie ihre berufliche Heimat bei der Widukindstadt nach einem vorherigen Umweg gefunden haben. Doch dazu gleich mehr.

Cordula Schuster strebte eigentlich den Beruf einer Realschullehrerin an, studierte auf Lehramt an der Universität Düsseldorf und absolvierte den Vorbereitungsdienst als Lehrkraft für die Sekundarstufe I am Bezirksseminar Herford. Doch dann kam es anders und sie wurde zum Beginn des Jahres 1987 von der Widukindstadt Enger als Bibliothekarin für die Stadtbücherei eingestellt. Damit begann eine Entwicklung, in der Engers Bücherei ihren Leistungsumfang erheblich steigern konnte – qualitativ wie auch quantitativ. Cordula Schuster war in den gut 37 Jahren ihrer Tätigkeit unter drei verschiedenen Büchereileitungen eine konstante Größe für die Leserschaft. „Das Schönste an der Arbeit war der Kontakt mit den Leserinnen und Lesern“, so Frau Schuster. So manche Bekanntschaft über den Ausleihetresen währte über Jahrzehnte und viele Büchereibesucher kennt sie von klein auf.

Rüdiger Brameyers beruflicher Werdegang begann mit einer Ausbildung zum Gas- und Wasserinstallateur in einem Engeraner Fachbetrieb, wo er im Anschluss noch mehrere Jahre tätig war. Zum 1. August 1984 übernahm er dann die Stelle als Hausmeister für das Schulgebäude Westerenger mit der Grundschule und der Heideschule (Förderschule Lernen). Eine Berufswahl, mit der er alles richtig gemacht hat, wie Rüdiger Brameyer rückblickend feststellt. Denn er hat ein Händchen für den Umgang mit seinen kleinen und großen Schulbesuchern und die Arbeit machte ihm Freude. Für jedes denkbare Problem wusste er eine Lösung.
Auch nachdem die Heideschule im Jahr 2016 aufgelöst wurde, war Rüdiger Brameyer für mehr als nur eine Schule zuständig. Einerseits unterstützte er im Rahmen des städtischen Hausmeister:innen-Pools seine Kolleg:innen, insbesondere in seinem erlernten Fachgebiet, andererseits hatte sich an seinem Schulstandort mit der Pflegefachschule der Kolping-Akademie eine neue Bildungseinrichtung angesiedelt. Auch um das neue Vereinszentrum Westerenger, das ebenfalls in ehemaligen Heideschule-Räumen entstand, kümmerte er sich.

In einer kleinen Feierstunde im Rathaus verabschiedeten die allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters Kerstin Ebert sowie die Fachvorgesetzten und der Personalrat die beiden Neu-Ruheständler. In gemütlicher Runde konnte noch einmal Rückschau gehalten und die eine oder andere Anekdote zum Besten gegeben werden. Dabei kamen auch die Pläne der beiden für die Zukunft zur Sprache, die keine Angst vor Langeweile aufkommen ließen.

Wir wünschen Cordula Schuster und Rüdiger Brameyer für den neuen Lebensabschnitt von Herzen alles Gute und freuen uns auf so manches Wiedersehen!

 
 
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