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18. März 2019: Equal Pay Day - WERTsache Arbeit | 15. 03. 2019


equal-day-payWERTsache Arbeit lautet das Motto!!
Fair ist, wenn Gleiches gleich bewertet wird – das gilt auch vor allem für die Entlohnung von Arbeit. Frauenarbeit ist in Deutschland noch immer weniger wert. Dies bestätigt die aktuelle Comparable Worth-Studie der Boeckler-Stiftung nun schwarz auf weiß. Sie kommt zu dem Schluss: Die unterschiedliche Bewertung von Arbeit in frauen- und männertypischen Berufen hat einen großen Effekt auf die Lohnlücke – und er ist größer als bisher angenommen. Dieses sowie Teilzeit, Minijobs, Ehegattensplitting, überholte Rollenbilder etc. führen dazu, dass Frauen (statistisch gesehen) durchschnittlich 21 Prozent weniger verdienen als Männer. Damit liegt Deutschland an viertletzter Stelle in Europa. Ein Armutszeugnis in Sachen Gleichstellung.

Der Anfang vom Ende der geheimen Löhne und Gehälter
Seit Januar 2018 sind Unternehmen mit mehr als 200 Beschäftigten durch das Entgelttransparenzgesetz verpflichtet, ihre Gehaltslisten offenzulegen.
Lohntransparenz ist ein Schritt auf dem Weg zur tatsächlichen Gleichstellung. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels punkten Unternehmen, von denen Frauen wissen, dass sie nicht wegen ihres Geschlechtes schlechter bezahlt werden.
Faire Löhne bringen Vorteile für Frauen, Männer und Unternehmen!

In Schweden und den USA ist es schon lange möglich, die Gehaltslisten einzusehen, um die Löhnen von Frauen und Männern bei gleichwertiger Arbeit zu vergleichen.

„Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“
Das forderten die Frauen, die vor genau 100 Jahren das Wahlrecht für Frauen durchgesetzt haben. Vor 70 Jahren trat das Grundgesetz in Kraft, doch Artikel 3 ist bis heute nicht erfüllt: Er garantiert die Gleichberechtigung der Geschlechter und verbietet Diskriminierung und Bevorzugung. Unternehmen, die Frauen trotz gleicher Tätigkeit schlechter bezahlen als Männer, handeln also gegen die Verfassung!

Vom 18.03. – 25.03. weht die Equal Pay Fahne vor dem Rathaus Enger
Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Enger macht damit an die immer noch bestehende Entgeltlücke zwischen Frauen und Männern öffentlich aufmerksam.

 
 
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