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Mit FiF - Frauen in Kommunalverwaltungen in Führung bringen | 28. 05. 2019


Gruppenbild der Teilnehmerinnen mit Gleichstellungsbeauftragten, Moderatorin, Frau Rütters vom Studieninstitut und Landrat (© Kreis Herford)
© Kreis Herford

Kreis Herford. – Im Kreishaus Herford fand jetzt die Abschlussveranstaltung des Cross Mentoring Programms „ Fif-Frauen in Führung“ statt. Mit der Übergabe der Teilnahmezertifikate durch den Landrat Jürgen Müller endete das einjährige interkommunale Personalentwicklungsprogramm. Teilgenommen haben insgesamt 34 Frauen aus unterschiedlichen Kommunalverwaltungen aus dem Kreis Herford und der Stadt Halle.
Drei Mitarbeiterinnen der Stadt Enger Kerstin Ebert, Inge Nienhüser, Christel Euler haben sich als Mentorinnen zur Verfügung gestellt. Ebenso konnten Sabrina Jürgensmeier, Meike Kornblum und Carolin Schröder als Mentees an dem verwaltungsübergreifenden Mentoring teilnehmen. Das Programm ist als Initiative mehrerer Gleichstellungsstellen - u.a. von Ulrike Harder-Möller, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Enger- in Zusammenarbeit mit dem Studieninstitut Westfalen-Lippe entstanden.

Im Mittelpunkt des Mentorings standen die 17 Tandems aus erfahrenen Führungsfrauen (Mentorinnen) und führungsinteressierten Frauen (Mentees). Dabei haben die Mentorinnen die Mentees in regelmäßigen Treffen ein Jahr lang beraten. In den Treffen ging es um Themen wie Führung, Karriereplanung, Vereinbarkeit von Familie und Führung, Umgang mit Konflikten und ähnlichem. Dazu kamen noch drei gemeinsame Veranstaltungen für inhaltliche Impulse und Erfahrungsaustausch.

 
Insgesamt waren die Initiatorinnen und die Teilnehmerinnen sehr zufrieden mit dem Verlauf. „Die Rückmeldungen von Mentees und Mentorinnen waren sehr positiv. Die Mentees fanden es gut, sich so intensiv mit den Anforderungen von Führung auseinander setzen zu können.“ meint Karola Althoff-Schröder, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Herford. „Aber auch die Mentorinnen haben profitiert, indem sie ihr eigenes Führungsverhalten noch mal hinterfragt haben.“ Ergänzt ihre Kollegin Monika Lüpke.

In den Kommunalverwaltungen arbeiten viele Frauen. Dennoch gibt es noch deutlich weniger Frauen, die es in Führungspositionen schaffen, als ihre männlichen Kollegen. Die Gründe dafür sind vielfältig. „Deshalb sind weibliche Rollenvorbilder auch so wichtig,“ sagt Ulrike Harder-Möller, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Enger. Und die sind für die Teilnehmerinnen durch das Mentoring noch mal sichtbarer geworden.

Die Verwaltungen profitieren zusätzlich. Es wird nicht nur potenzieller Nachwuchs gefördert. Bei den Teilnehmerinnen entstehen auch neue Blickwinkel auf andere Verwaltungen und interkommunale Verbindungen wurden gestärkt. Beispielsweise ist aus den Reihen der Teilnehmerinnen auch Interesse an einem interkommunalen Frauenführungsnetzwerk geäußert worden.

„Wir werden das Programm auf jeden Fall noch einmal anbieten.“ bekräftigt Eva Sperner, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Halle. Wann und in welcher Form, werden die Initiatorinnen noch mal besprechen. Und dabei werden sie sicherlich auch die Anregung des Landrats diskutieren, nicht nur interkommunal, sondern auch mit Führungskräften aus der Wirtschaft zu kooperieren. „Wenn wir überhaupt genug Plätze haben“, schmunzelt Simona Langenberg, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Herford, „denn alle Mentees haben in der Auswertung gesagt, dass sie anderen Frauen die Teilnahme empfehlen würden.“

 
 
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