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Enger klingt - vor historischer Kulisse | 01. 08. 2019


Am letzten Augustwochenende wird die Wiese an der Stiftskirche traditionell alle zwei Jahre zur Kulisse für ein besonderes Hörerlebnis. Zum 9. Mal heißt es am Sonntag, den 25.8.2019: Enger klingt. Ab 17 Uhr begrüßen die Veranstalter, Widukind-Museum, Neues Forum Enger und Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Enger, unter freiem Himmel fünf verschiedene Gruppen bzw. Solisten auftreten. Im malerischen „Freiluftsaal“ zwischen der Kirchensüdseite und den angrenzenden Häusern kann das Publikum die musikalischen Eindrücke genießen. Fürs leibliche Wohl sorgt der Kleinbahnverein mit Bratwurst vom Grill, Kaffee, Kuchen und Kaltgetränken. Das Programm dauert etwa zwei Stunden, der Eintritt ist frei. Sollte es stark regnen, wird die Veranstaltung ins Kleinbahnmuseum verlegt. Durch das Programm führt, auch dieses Mal, Christoph Wind.

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Solomon Charles aus Bielefeld wird mit seinem Saxofon zunächst solistisch die verschiedenen Nischen und Ecken des Kirchenrundlings erklingen lassen.

Chromacouleur mit Spacedrums

Danach betreten Chromacouleur mit recht ungewöhnlichen Instrumenten die Bühne. Auf zwei sogenannten Handpans nehmen Tobias Holzendorf und Nicolas Maurel aus Bielefeld die Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine Reise durch verschiedene musikalische Welten, von Afrobeats über klassische Musik bis zu brasilianischem Flair. Ihre mit der Hand gespielten, halbkugelförmigen Stahlblechinstrumente erzeugen besonders sphärische, harmonische Klänge. Begleitet von Leon Raum auf dem Cajon, lassen die beiden Musiker ihre Grooves auf polyrhythmische Art erklingen.

 
Filigran und zart geht es weiter mit Duebaci, einem Duo aus Berlin. Frida Michels und Yannik Tiemann bringen mit Kontrabass und Gesang ihre Lieder auf sehr eigene Art zu Gehör. Zwei Verliebte spielen Musik, die sie lieben. Gelassen und aufgeregt, vermindert und übermäßig, Bass und Melodie.

 
Keine unbekannten Gesichter in Enger sind die vier Musiker von Melanca. Die Folkrockband um die Sängerinnen Birgit Koch und Caro Tiemann spielt eigene Songs und Cover-Stücke, akustisch, melodiebetont und groovy – mit Eckardt Koch an der Gitarre und neuerdings begleitet von Andreas Meißner an verschiedenen Perkussionsinstrumenten.

 
MarKuz Walach mit Getarre auf der Bühne (© KommodoreJohnsen)
© KommodoreJohnsen

Mit MarKuz Walach konnten die Veranstalter einen Musiker gewinnen, der sich in der Blues-Szene bereits landesweit einen Namen gemacht hat und von Club zu Club unterwegs ist. Der Gitarrist und Sänger aus Kassel ist ein Multitasking-Talent. Seine mitreißende Performance unterstützt er mit den Füßen: tretend auf allerlei blechernes, schepperndes Gerät und eine Stomp-Box, die fulminante Bässe produziert. Die Mundharmonika kommt zum Einsatz, wenn sein einprägsamer Gesang gerade Pause hat. Bluesiger Boogie-Groove vom Feinsten zum Abschluss eines spannenden, vielseitigen Musikerlebnisses.

 

 
 
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