Stadt Enger

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Einblicke in Engers Entsorgungszentrum:

Laden ein zum Tag der offenen Tür am 23. September:
Thomas Holz (WBSE), Ute Lepper-Wiebusch (Fa. Kompotec) und Maik Osha (Kläranlage Enger) - von links

Aus den Augen, aus dem Sinn – dieser Spruch gilt wohl zunächst für vieles, was am Ende in der städtischen Kläranlage oder als Inhalt der Biotonne im Kompostierungswerk der Firma Kompotec in der Dornbreede in Belke-Steinbeck ankommt. Und dennoch: Die Aufarbeitung und Verwertung dieser Abfallstoffe sind ein komplexer technischer Prozess, bei dem Wissenschaft und Wirtschaft eng ineinander greifen. Dies wollen die beiden Entsorger bei einem Tag der offenen Tür

 
am Sonntag, dem 23. September von 11 bis 17 Uhr

 
einer breiten Öffentlichkeit vorstellen.

Luftbild Kläranlage der Stadt Enger

Anlass für die Idee war ein kleines Betriebsjubiläum, nämlich das 25jährige Bestehen der dritten Reinigungsstufe in der Kläranlage der Stadt Enger, einem wichtigen Betriebszweig der Wirtschaftsbetriebe der Stadt Enger (WBSE). Seit 1993 werden dort die Abwässer der Stadt Enger, rund 2,2 Millionen Kubikmeter im Jahr, nicht nur mechanisch und biologisch geklärt, sondern in der dritten Stufe durch chemische Fällung auch von Phosphaten befreit.

 
Angesichts der direkten Nachbarschaft der städtischen Kläranlage mit dem Entsorgungsbetrieb Kompotec, der ebenfalls Dienstleistungen für die gesamte Stadt Enger erbringt, lag dann der Gedanke nahe, eine gemeinsame Veranstaltung zu planen. Denn in dieser für eine Kapazität von 50.000 Tonnen pro Jahr ausgelegten Anlage landet nicht nur der Inhalt der Bio-Mülltonnen aus der Widukindstadt und dem gesamten Kreisgebiet. Auch zahlreiche Gartenbesitzer und Gewerbetreibende aus dem Garten- und Landschaftsbau entsorgen hier ihre Grünabfälle. Ein Teil davon wird in einer betriebseigenen Biogasanlage weiterverwertet, das entstehende Methangas in Strom und Wärme umgewandelt.

 

Plakat zum Tag der offenen Tür an der Kläranlage Enger und dem Kompostwerk KOMPOTEC

Zum Programm des Tages der offenen Tür gehören neben Führungen durch die jeweiligen Anlagen auch Infostände zum Thema (Frisch-)Wasserversorgung und Abfall, Beratungsangebote zur Grundstücksentwässerung und Informationen der Verbraucherzentrale NRW zur Dichtheitsprüfung von Hausanschlüssen und zur Vorsorge vor Starkregenereignissen. Auch wird es Vorführungen technischer Geräte wie Hochleistungspumpen und einem Saug- und Spülfahrzeug oder einer Kanal-Kamera geben.
Kompotec ermöglicht Einblicke in die technischen Prozesse der Kompostierung und die Biogasanlage sowie fachmännische Informationen zur Nutzung von Kompost.

 

Als weiterer Partner der Veranstaltung konnte Hagens Hof an der Hiddenhauser Straße gewonnen werden, wo nicht nur zusätzliche Parkmöglichkeiten bestehen, sondern auch Erfrischungen für die Gäste des Tages der offenen Tür angeboten werden.

Da es um die Umwelt geht: Auch wenn für den Tag der offenen Tür Parkflächen in den beiden zu besichtigenden Betrieben und auch am Hagen-Hof ausgewiesen werden – die Lage direkt am Rad- und Fußweg „Kleinbahntrasse“ lädt praktisch zu einem Besuch per Fahrrad oder zu Fuß ein. Darauf weisen die Veranstalter ausdrücklich hin.

Um den Verkehr im Bereich der beiden Betriebstätten nicht ausufern zu lassen, wird es am Veranstaltungstag in der Dornbreede sowie den angrenzenden Straßen Holzweg und In den Ellern eine Einbahnstraßenregelung geben. Auf der Hiddenhauser Straße im Einmündungsbereich der Dornbreede wird außerdem zum Schutz von querenden Fußgängern und Radfahrern ein Tempolimit von 50 km/h ausgeschildert.


 
 
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