Stadt Enger

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Grundschulen

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Übergang Kindergarten - Schule

Beim Übergang in die Grundschule beraten Sie die Kindergärten, die Kindertagesstätten und die Grundschulen.
Auch im Fachbereich Schule, Jugend, Sport und Soziales werden Ihre Fragen beantwortet.

 

Wenn Sie Fragen zur Entwicklung Ihres Kindes haben, wenden Sie sich an die Beratungsstelle für Entwicklungsfragen im Kindes- und Jugendalter beim Gesundheitsamt des Kreises Herford. (Anschrift, Link, etc.)

 

 

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Sprachförderung vor der Einschulung

Sprachstandsfeststellung (Vierjährige)
Um festzustellen, ob Kinder in ihrer sprachlichen Entwicklung eine frühzeitige Förderung brauchen, ist für alle Kinder ab vier Jahren ein Sprachspiel verbindlich. Mit einem Spiel werden die Fähigkeiten des Kindes festgestellt. Kinder, die eine Kindertagesstätte oder einen Kindergarten besuchen, spielen das Spiel dort. Kinder, die keinen Kindergarten oder keine Kindertagesstätte besuchen, werden zu einem Einzeltest eingeladen. Wird eine Sprachförderung empfohlen, muss das Kind eine regelmäßige Sprachförderung in der Kindertagesstätte oder im Kindergarten besuchen.

 


Sprachstandsfeststellung bei der Anmeldung zur Grundschule

Wird bei der Schulanmeldung im Gespräch mit dem Kind deutlich, dass die Sprachkenntnisse für den Schulstart nicht ausreichend sind, wird das Kind zum Sprachtest eingeladen.

Getestet werden auch Kinder, die an der Sprachstandfeststellung „Delfin 4“ nicht teilgenommen haben.


Informationen zu den verpflichtenden Sprachtests:  www.schulministerium.nrw.de

 

 

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Schulpflicht und Schulanmeldung

Die Schulpflicht beginnt für Kinder, die bis zum Beginn des 30. September das sechste Lebensjahr vollendet haben, am 1. August desselben Kalenderjahres.
Kinder, die nach dem genannten Zeitpunkt das sechste Lebensjahr vollenden, können auf Antrag der Eltern zu Beginn des Schuljahres in die Schule aufgenommen werden, wenn sie die für den Schulbesuch erforderlichen körperlichen und geistigen Voraussetzungen besitzen und in ihrem sozialen Verhalten ausreichend entwickelt sind (Schulfähigkeit); sie werden mit der Aufnahme schulpflichtig. Die Entscheidung trifft die Schulleiterin oder der Schulleiter unter Berücksichtigung des schulärztlichen Gutachtens.

 

 

Schulanmeldung

Die Anmeldung an den Grundschulen findet immer im Oktober/ November des Vorjahres statt. Das Schulverwaltungsamt der Stadt Enger informiert die Eltern der schulpflichtigen Kinder per Brief und einem Anmeldeschein über die jeweils nächstgelegene Grundschule.

Die städtischen Grundschulen nehmen die Anmeldungen entgegen und geben die Anmeldetermine bekannt.

 

Bitte bringen Sie zur Anmeldung in der Grundschule folgendes mit:

  • ihr Kind
  • den Anmeldeschein und
  • die Geburtsurkunde des Kindes oder das Stammbuch

 

Die Grundschulen veranstalten für interessierte Eltern Tage der Offenen Tür, die entsprechenden Termine geben die Kindergärten und Tagesstätten bekannt.
Das Kind kann immer nur an einer Grundschule angemeldet werden.

Vorzeitige Einschulung

Kinder können auch vorzeitig, also vor dem 6. Geburtstag, eingeschult werden, wenn sie die für den Schulbesuch erforderlichen körperlichen und geistigen Voraussetzungen besitzen und sie in ihrem sozialen Verhalten ausreichend entwickelt sind. Hierfür stellen die Eltern bei der Schule einen Antrag. Die Entscheidung trifft die zuständige Schulleiterin / der zuständige Schulleiter unter Berücksichtigung des schulärztlichen Gutachtens. (§ 35 Abs. 2 Schulgesetz)

Bis zu 6 Wochen nach Schuljahresbeginn kann die Entscheidung rückgängig gemacht werden, das Kind wird dann wieder von der Schulpflicht befreit. Nach Ablauf von 6 Wochen ist das Kind schulpflichtig und kann nicht wieder zurück in den Kindergarten gehen.

Zurückstellung vom Schulbesuch

Schulpflichtige Kinder können aus erheblichen gesundheitlichen Gründen nach schulärztlichem Gutachten ein Jahr später eingeschult werden.
Die Entscheidung trifft die zuständige Schulleiterin / der zuständige Schulleiter.
Zurückstellungen sind grundsätzlich auf ein Jahr befristet. (§ 35 Abs. 3 Schulgesetz)

Was geschieht, wenn ein Kind nicht zur Grundschule angemeldet wird?

Nach § 41 Abs. 1 Schulgesetz gehört es zu den Pflichten der Eltern, ihre Kinder zur Schule anzumelden und später für einen regelmäßigen Schulbesuch zu sorgen.
Das vorsätzliche oder fahrlässige Versäumen dieser Pflichten ist eine Ordnungswidrigkeit und wird durch das Schulamt für den Kreis Herford in der Regel mit der Verhängung einer empfindlichen Geldbuße geahndet.
Darüber hinaus gäbe ein solcher Fall Anlass zu prüfen, inwieweit auch sonst eine Gefährdung des Kindeswohls befürchtet werden muss.

 

 

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Schulwahl

Die früher üblichen, vorgeschriebenen Grundschulbezirke sind durch Gesetz abgeschafft. Grundsätzlich ist es Ihnen möglich, dass Eltern ihr Kind an der Grundschule Ihrer Wahl anmelden können. Allerdings gibt es hierbei auch eine Einschränkung: Einen Anspruch auf Aufnahme gibt es für jedes Kind nur an der jeweils nächstgelegenen Schule innerhalb der Wohnortgemeinde. Wird eine andere Schule gewählt, so kann eine Aufnahme dort nur erfolgen, wenn noch ausreichende freie Kapazitäten vorhanden sind.

Die Bestimmung der nächstgelegenen Schule erfolgt nach den Maßgaben der Schülerfahrkostenverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen.
Die nächstgelegene Schule ist grundsätzlich diejenige, die mit dem geringsten Aufwand an Kosten und einen zumutbaren Zeitaufwand erreicht werden kann. Dabei wird auch beachtet, dass die Schulwege sicher sind, so dass sie von Schülerinnen und Schülern ab der 1. Klasse möglichst auch allein zurückgelegt werden können. Es sind daher Fälle denkbar, in denen die weiter entfernte von zwei möglichen Schulen als die nächstgelegene im rechtlichen Sinne gelten kann, wenn die Schulwege zu dieser Schule sicherer sind.
Für jedes einzuschulende Kind wird durch die Stadt Enger ermittelt, welche Schule die nächstgelegene ist. Diese Information findet sich in dem Anschreiben, mit dem alle Eltern zur Schulanmeldung ihrer Kinder aufgefordert werden. Dabei kann es in seltenen Fällen auch vorkommen, dass die nächstgelegene Schule eine andere ist als die Schule, die nach der bisherigen Einteilung der Schulbezirke für Sie zuständig war.

 

Falls Sie Ihr Kind an einer anderen Grundschule anmelden möchten:
Wann ist eine Aufnahme dort möglich?

An jeder Grundschule besteht ein vorrangiger Aufnahmeanspruch für alle Kinder, für die es innerhalb der Wohnortgemeinde die jeweils nächstgelegene Schule ist. Wenn darüber hinaus noch Kapazitäten frei sind, können auch andere Kinder aufgenommen werden.

Aus diesem Grund ist es für die Schulen und die Stadt sehr wichtig, vor den eigentlichen Schulanmeldungen zu erfahren, welche Schule Ihr Kind besuchen soll. Schließlich muss zunächst ein Überblick gewonnen werden, wie viele Kinder mit vorrangigem Anspruch an den Schulen angemeldet werden sollen, um danach die verbleibenden freien Kapazitäten für die Aufnahme von Kindern aus anderen Bereichen zu errechnen.

 

 

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Übergang in weiterführende Schulen

Nach Ende der Primarstufe (Klassen 1-4) beginnt die Schulpflicht der Sekundarstufe I. Am Ende der Klasse 4 erhalten die Eltern eine begründete Empfehlung für eine Schulform - Hauptschule, Realschule oder Gymnasium. Diese Schulform­empfehlung ist für die Eltern jedoch nicht mehr verbindlich. Das heißt, sie melden nach Beratung durch die aufnehmende Schule ihr Kind bei der Schulform ihrer Wahl an. Bei der Aufnahmeentscheidung bleibt die Schulformempfehlung unberücksichtigt. Damit entfällt auch der Progno­seunterricht.

 

 

 
 
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