Stadt Enger

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Denkmalschutz

Fragen und Antworten zum Denkmalschutz

Hier finden Sie Antworten zu sämtlichen Belangen des Denkmalschutzes


Mit dem historischen Stadtkern und der reichen Geschichte ist die Widukindstadt Enger ein beliebter Wohnort. Dies zeigt sich nicht zuletzt daran, dass die Stadt Enger stetig wächst. Ortsbildprägende und bekannte Baudenkmäler sind die Stiftskirche mit dem prägnanten Glockenturm, die Liesbergmühle und die vielen Fachwerkhäuser und Hofanlagen, welche so typisch für Westfalen Lippe sind.

 

Mit Hilfe des Denkmalschutzes soll der typische Charakter der Widukindstadt über den Ortskern hinaus auf dem gesamten Stadtgebiet erhalten bleiben. Die Aufgaben des Denkmalschutzes sind die Denkmäler zu schützen, zu pflegen, sinnvoll zu nutzen und wissenschaftlich zu erforschen.

 

Denkmäler sind dabei aber mehr als nur „schöne Gebäude“. Laut dem Denkmalschutzgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen sind Denkmäler „… Sachen, Mehrheiten von Sachen und Teile von Sachen, an deren Erhaltung und Nutzung ein öffentliches Interesse besteht. Ein öffentliches Interesse besteht, wenn die Sachen bedeutend für die Geschichte des Menschen, für Städte und Siedlungen oder für die Entwicklung der Arbeits- und Produktionsverhältnisse sind und für die Erhaltung und Nutzung künstlerische, wissenschaftliche, volkskundliche oder städtebauliche Gründe vorliegen.“ (vgl. § 2 Abs. 1 DSchG NRW).

 

Die Widukindstadt Enger ist als Untere Denkmalbehörde der erste Ansprechpartner für sämtliche Belange des Denkmalschutzes im Stadtgebiet. Das Aufgabengebiet umfasst die Beratung der Bürgerinnen und Bürger in Denkmalangelegenheiten, die Eintragung der Denkmäler in die Denkmalliste und die Bearbeitung baulicher Vorhaben an Denkmälern sowie die Erstellung einer denkmalrechtlichen Erlaubnis. Jede Veränderung an einem Denkmal muss bei der Unteren Denkmalbehörde beantragt werden. Dabei legt die Widukindstadt Enger Wert auf die enge Zusammenarbeit mit den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern sowie dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Erst nach einem positiven Bescheid durch die Untere Denkmalbehörde darf mit den Bauarbeiten an einem Baudenkmal begonnen werden.

 

Luftbild vom Kirchenrundling mit Barmeierplatz. (© Ralf Nonast)
© Ralf Nonast

 

Widukind-Museum

 

Luftbild der Stiftskirche (© Harald Wurm)
© Harald Wurm

 

Gesamtkulisse an der Liesbergmühle. (© B. Bork)
© B. Bork

 

Kleinbahnwagon (© Eckhard Assler)
© Eckhard Assler
 
 
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