Stadt Enger

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Integriertes Stadtentwicklungskonzept –ISEK der Stadt Enger

Zielsetzungen und Vorgehen.

Fragen und Antworten zum ISEK der Stadt Enger.

Gibt es ein integriertes Stadtentwicklungskonzept für die Stadt Enger?

Der Rat der Stadt Enger hat in seiner Sitzung am 23. Mai 2011 beschlossen, für eine Teilfläche der Innenstadt, ein integriertes Stadtentwicklungskonzept aufzustellen und das Planungsbüro Drees & Huesmann, Bielefeld – Sennestadt, mit der Erarbeitung eines Konzeptes zu beauftragen.
Gleichzeitig wurde beschlossen, eine begleitende Lenkungsgruppe einzurichten, die sich je aus Vertretern der im Rat der Stadt vertretenen Fraktionen und der Verwaltung zusammensetzt.
Nach verschiedenen Interviews, einer ersten Bürgerversammlung, eingehender Beratung in der Lenkungsgruppe und dem Ausschuss für Stadtplanung und -entwicklung wurde das ISEK –Ortskern Enger am 12.12.2012 vom Rat der Stadt Enger als Grundlage für die Beantragung von Städtebaufördermitteln beschlossen und die räumliche Abgrenzung des Maßnahmegebietes mit Beschluss vom 26.03.2012 als Stadtumbaugebiet nach § 171 b BauGB förmlich festgelegt.



Das ISEK - Ortskern Enger ist als Pdf-Dokument einsehbar. (siehe rechts unter Download)

 

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Welche Ziele verfolgt das ISEK - Ortskern Enger?

Ziel des ISEKs ist es, den Kernbereich der Stadt Enger für Besucher und Einheimische als Ort des attraktiven und vielfältigen Miteinanders von Wohnen, Einkaufen, Arbeiten und Erholen durch städtebauliche Maßnahmen zu erhalten und zu stärken.
Nur so kann der Kernbereich der Stadt Enger seine Funktion als wichtiges wirtschaftliches, soziales und kulturelles Zentrum und Ankerpunkt für die Sicherung der Daseinsvorsorge auch für die übrigen Ortsteile weiterhin erfüllen.

Insgesamt über 1,5 Millionen Euro sind dafür vorgesehen.

 

Wie war die Vorgehensweise bei der Erstellung des ISEK –Ortskern Enger?

Zunächst hat sich das Planungsbüro Drees & Huesmann durch Besichtigungen einen Eindruck von den örtlichen Gegebenheiten des Innenstadtbereichs verschafft.

Darüber hinaus hat es durch Interviews mit Vertretern örtlicher Vereine, Institutio-nen und Einrichtungen sowie den Beiträgen aus einer Bürgerversammlung umfangreiche Vorschläge und Anregungen für die zukünftige Stadtgestaltung gesammelt und der Lenkungsgruppe zur weiteren Beratung vorgestellt.

 

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Welche inhaltlichen Handlungsschwerpunkte hat das ISEK - Ortskern Enger?

Aus einer Bestandsaufnahme der Vorort-Situation, einer Schwächen- und Potentialanalyse und den Ergebnissen der Bürgerbeteiligung konnten folgende inhaltlichen Handlungsschwerpunkte abgeleitet werden, die geeignet sind, eine positive Gebietsentwicklung zu bewirken:

  • Eine Aufwertung von öffentlichen Räumen und Plätzen für eine intensivere Nutzung durch die Engeraner Einwohner.
  • Die Verbesserung des Gebäudebestandes und der Umfeldgestaltung sowie Maßnahmen zur Bekämpfung des Leerstandes in der Innenstadt.
  • Eine Steigerung der Attraktivität von Wegen und Grünflächen für die Benutzung durch die Engeraner Bevölkerung.

Die gesammelten Vorschläge aus der Bürgerbeteiligung sind auf den Seiten 56 und 57 des ISEK - Ortskern Enger tabellarisch aufgelistet. 

 

Seiten 56-57 des ISEK-Enger (PDF, 158 kB)

 


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Welche räumlichen Handlungsschwerpunkte hat das ISEK - Ortskern Enger?

Durch eine Verortung der Vorschläge und Anregungen aus der Bürgerbeteiligung im Untersuchungsgebiet konnten folgende räumlichen Handlungsschwerpunkte abgeleitet und priorisiert werden:

  • Die Neugestaltung des Umfeldes des Gerbereimuseums.
  • Eine Aufwertung des Barmeierplatzes.
  • Die Neugestaltung des Knotenpunktes Bach-, -Burg- und Bielefelder Straße.
  • Die Neugestaltung der Bielefelder Straße ausgehend von der Kreuzung Echterbeck bis zur Hagenstraße.

Eine graphische Darstellung der gesammelten Vorschläge aus der Bürgerbeteiligung befindet sich auf Seite 58 des ISEK Ortskern-Enger. 

 

Seite 58 des ISEK-Enger (PDF, 170 kB)

 

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Welche Projekte und Maßnahmen beinhaltet das ISEK –Ortskern Enger?

Die Lenkungsgruppe hat über die durch das Planungsbüro Drees & Huesmann vorgestellten Ergebnisse eingehend beraten und sich unter Berücksichtigung der finanziellen Möglichkeiten der Stadt Enger darauf geeinigt, folgende Maßnahmen und Projekte in das ISEK der Stadt Enger für die Jahre 2012 bis 2016 aufzunehmen:

  • Weitere Aktivitäten, die unter die Punkte Profilierung und Standortaufwertung, Leerstandsmanagement, Forum Stadterneuerung oder Verfügungsfonds des Landesförderprogramms gefasst und mit pauschalen Haushaltsmitteln bedacht werden.
  • Seiten 71 - 74 des ISEK- Enger (PDF, 523 kB)



  • Der zeitliche Rahmen für die geplante Umsetzung ist auf Seite 79 des ISEK - Ortskern Enger tabellarisch dargestellt.
  • Seite 79 des ISEK- Enger (PDF, 25 kB)

Das Planungsbüro Drees & Huesmann hat für die genannten Maßnahmen den Entwurf eines „ISEK - Ortskern Enger“ erstellt, der nach weiterer eingehender Beratung im Lenkungsausschuss in einer Bürgerversammlung am 28.11.2011 im Ratssaal des Rathauses, Bahnhofstraße 44, Enger, vorgestellt wurde und in der sich daran anschließenden Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung und –entwicklung beraten und in der Ratssitzung am 12.12.2011 beschlossen wurde.

Auf der Grundlage des dann vorliegenden „ISEK - Ortskern Enger“ wurden zum Jahreswechsel entsprechende Anträge auf Fördermittel des Landes bei der Bezirksregierung Detmold eingereicht.

Zwischenzeitlich hat die Bezirksregierung mitgeteilt, dass sie das „ISEK Ortskern - Enger“ dem Grunde nach anerkennt und die Maßnahmen –soweit es der zur Verfügung stehende Mittelrahmen erlaubt- für eine Förderung im Programmgebiet „Kleinere Städte und Gemeinden“ vorsieht. Die zuwendungsfähigen Ausgaben wurden antragsgemäß auf 1,554 Mio. € beziffert, so dass mit einer Förderung von 1,088 Mio. € in den kommenden Jahren gerechnet werden kann.

 

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Wie kann ich mich beteiligen am ISEK der Stadt Enger?

Mit ihren Anregungen und Ideen können sich interessierte Bürger/Innen an die Stadt Enger, Fachbereich IV, Ansprechpartnerin Inge Nienhüser, Bahnhofstraße 44, 32130 Enger, Zimmer 1.32, Telefon 05224-9800/32, Fax 05224-9800/66, e-mail: i.nienhueser@enger.de, wenden.

 

 



 
 
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