Stadt Enger

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Erstellung Barriereatlas

Anlass

Das erste Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) „Ortskern Enger“ stammt aus dem Jahr 2011 und wurde durch den Rat als zentrale Handlungsgrundlage für die Entwicklung des Ortskerns beschlossen. Das ISEK bezieht sich auf das nach §171 b Baugesetzbuch (BauGB) festgelegte Stadtumbaugebiet Ortskern „Enger“ (s. Abbildung).

 

Räumliche Abgrenzung des Stadtumbaugebietes <Ortskern Enger/> gem. § 171 b BauGB (© Dress & Huesmann, Bielefeld)
© Dress & Huesmann, Bielefeld

Räumliche Abgrenzung des Stadtumbaugebietes „Ortskern Enger“ gem. §171 b BauGB

 

Seit 2012 konnte im Rahmen des ersten ISEK eine Vielzahl an Maßnahmen erfolgreich umgesetzt werden. In diesem Jahr geht es mit der „Erstellung eines Barriereatlas“ weiter.

 

Ziel

Das Ziel dieser Maßnahme ist es, basierend auf einer umfangreichen Analyse, Leitbilder und erste Maßnahmenvorschläge für einen barriereärmeren Ortskern zu entwickeln und abschließend in einem Bericht darzustellen.
Für die künftige Entwicklung des Ortskerns und Gestaltung des öffentlichen Raums wird das Thema Barrierefreiheit in Zukunft eine immer größere Rolle spielen. Die Widukindstadt Enger soll attraktiv und lebenswert für alle Bürgerinnen und Bürger sein. Dabei bedarf es einer guten und intensiven Zusammenarbeit aller Beteiligten. Neben Akteuren aus Verwaltung, der Politik und der Wirtschaft zählen dazu alle Bürgerinnen und Bürger. Bürgerbeteiligung hat daher bei der Erstellung des Barriereatlas einen hohen Stellenwert. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zu einem offenen Ortskernspaziergang zum Thema „Barrierefreiheit und Barrierearmut“ am Samstag, 25.11.2017, eingeladen.

 

Ortskernspaziergang

Bei dem Ortskernspaziergang soll die Ortsexpertise der Engeraner Bürgerinnen und Bürger genutzt werden. Dabei steht der Blickwinkel aller Bürgerinnen und Bürger im Vordergrund. Wie bewerten die Bürgerinnen und Bürger die Barrierefreiheit im Ortskern? Wo wird Entwicklungsbedarf gesehen und wo gibt es heute schon gute Beispiele? Gesammelt werden sollen positive wie auch negative Aspekte in Bezug auf die Barrierefreiheit im Ortskern.


Begleitet wird der Ortskernspaziergang durch das Büro complan Kommunalberatung aus Bielefeld. Die Mitarbeiter waren bereits im Auftrag der Stadt an mehreren Tage im Ortskern von Enger unterwegs und haben sich im Rahmen einer Bestandsaufnahme einen ersten Eindruck von der Situation vor Ort machen können. Die Ergebnisse aus der Bestandsaufnahme und der Bürgerbeteiligung werden in den Bericht zum Barriereatlas eingearbeitet. Diese Ergebnisse dienen als Grundlage für die Entwicklung der Leitbilder und Ziele und der Benennung von ersten Maßnahmenvorschlägen für einen barriereärmeren Ortskern.

 

Der offene Ortskernspaziergang zum Thema „Barrierefreiheit und Barrierearmut“ findet am Samstag, 25.11.2017 statt.

 

Flyer zum Ortskernspaziergang am 25.11.2017 (PDF, 978 kB)

 

Weitere Informationen zum Ortskernspaziergang:

 

Zwischenbericht

Im Ausschuss für Stadtplanung, Infrastruktur und Umwelt am Montag, 12.03.2018, informierten die Mitarbeiter des beauftragten Büros complan Kommunalberatung aus Bielefeld die Mitglieder des Ausschusses und alle interessierten Bürgerinnen und Bürger über den aktuellen Bearbeitungsstand zur Erstellung des Barriereatlas.

Anhand einer PowerPoint - Präsentation wurde der Projektablauf sowie die bisher durchgeführten Untersuchungsbausteine vorgestellt.

Erster Schritt war die Durchführung einer Bestandsanalyse. Hierbei wurde der Ortskern durch die Planer untersucht. Zusätzlich wurde ein offener Ortskernspaziergang im November 2017 angeboten. Hierzu waren alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen. Die Ergebnisse aus dem Ortskernspaziergang flossen ebenfalls in die Bestandsanalyse ein. Zu nennen sind konkrete Handlungsbedarfe bei der Gestaltung von Straßenzügen, bei Querungen und dem Abbau von Hindernissen im öffentlichen Raum sowie auch die barrierearme Erschließung von Stadträumen und öffentlich zugänglichen Gebäuden.

Nach der Bestandsanalyse erfolgte die Durchführung einer sogenannten „SWOT – Analyse“. Hierbei wurden Stärken, Schwächen, Chancen und Potenziale für den Ortskern herausgearbeitet und abgewogen. Aus dieser Abwägung wurde das Leitbild

„Enger für Alle – gemeinsam bewegen in der Stadt“

formuliert.

Mit der Erstellung des Barriereatlas setzt die Widukindstadt Enger einen thematischen Fokus auf das Thema Teilhabe und Mobilität im Ortskern – bereitet dabei aber zugleich die nächsten Schritte zur Weiterentwicklung und Gestaltung des Engeraner Ortskerns vor. Der Barriereatlas soll bis zur Jahresmitte 2018 vorliegen und als Grundlage für die Aufstellung des neuen Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) dienen.

Die Präsentation aus dem Ausschuss für Stadtplanung, Infrastruktur und Umwelt kann hier abgerufen werden:

 

Präsentation zur Erstellung eines Barriereatlas für die Widukindstadt Enger (PDF, 4,8 MB)

 

 

 

 

 

 
 
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