Stadt Enger

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Rückblick auf 2017 und Ausblick auf 2018

Liebe Mitbürgerinnen, Mitbürger und Besucher unserer Widukindstadt Enger,

 

ein neues Jahr hat begonnen – für 2018 wünsche ich Ihnen allen viel Glück, Erfolg, Gesundheit und Frieden.

 

Ein Jahreswechsel lädt dazu ein, noch einmal zurück sowie nach vorn zu blicken. Was haben wir erreicht, was steht in den kommenden Monaten an, welche Ziele setzen wir uns? Ich bin überzeugt, dass wir auch in diesem Jahr gemeinsam viel für die Weiterentwicklung unserer Stadt tun können.

 

Im Januar 2017 konnten wir als erste Kommune in OWL mit finanzieller Unter-stützung des Landes NRW und eigenen Mitteln unser Integrationszentrum, das „Haus der Kulturen“ (HdK), für jene Menschen, die in Enger Schutz gesucht haben, aber auch für „Jedermann“ eröffnen. Uns ist es sehr wichtig, dieses Angebot vorzuhalten und zu finanzieren. Ein wichtiges Bindeglied zwischen den Flüchtlingen, Engeraner Bürgerinnen und Bürgern und weiteren Akteuren ist unsere Integrationskoordinatorin, die Aktivitäten und integrative Angebote entwickelt, un-terstützt und koordiniert.

 

Die Arbeit im HdK zeigt auch einmal mehr die große Bedeutung, die ehrenamtliches Engagement für unsere Gesellschaft hat: ohne die Hilfe zahlreicher Helfer von der Initiative „Willkommen Enger“ und anderen Unterstützern könnte dieses Projekt in Herzen unserer Stadt nicht annähernd so gut mit Leben gefüllt werden, wie dies nun der Fall ist.

 

Dann gab es die Landtags- und die Bundestagswahl, wichtige Ereignisse unserer demokratischen Kultur. Auch sie hätten ohne die Unterstützung der vielen Dutzend freiwilligen Wahlhelferinnen und -helfer kaum bewältigt werden können. Hierfür gilt es herzlich Danke zu sagen.

 

Diesen herzlichen Dank spreche ich natürlich insbesondere auch den vielen Menschen aus, die sich rund ums Jahr in der Freiwilligen Feuerwehr und dem Roten Kreuz, in anderen Hilfsdiensten, im sozialen Bereich und der Jugendarbeit, in Sport- und anderen Vereinen engagieren. Ohne sie könnte unser Gemeinwesen nicht bestehen. Sie sind unverzichtbar für die Lebensqualität in einer Stadt.

 

Ein besonderer Ausdruck des Dankes ist der Förderpreis für das soziale Ehrenamt, den die Stadt Enger jedes zweite Jahr verleiht. Preisträger des Jahres 2017 waren zu gleichen Teilen Christa Büscher für die Leitung von Turngruppen der AWO und der Landfrauen und die NaturFreunde Deutschlands Ortsgruppe Enger für die Betreuung des Mühlenensembles.

 

Für die Weiterentwicklung und Stärkung des innerstädtischen Einzelhandels sowie für die Sicherung der Nahversorgung in den Stadtteilen wurde im November 2017 die Aktualisierung bzw. Fortschreibung des Einzelhandelskonzeptes verabschiedet.

Das Einzelhandelskonzept bildet nun eine rechtssichere Grundlage für eine be-darfsgerechte und geordnete Einzelhandelsentwicklung im Stadtgebiet.

 

Ein weiteres wichtiges Ziel für die Zukunft ist die Verbesserung der Barrierefreiheit in der Engeraner Innenstadt. Am Jahresende haben die Engeraner in einem „Stadtspaziergang“ ihre Meinung und ihr Wissen eingebracht. Ein Barriereatlas wird bald erforderliche Maßnahmen auflisten und soll die Grundlage für ein neues Integriertes Stadtentwicklungskonzept werden. In einigen Jahren wollen wir dann im Rahmen des ISEK Maßnahmen umsetzen.

 

Ein lange vorbereitetes Projekt soll auch endlich in 2018 zur Umsetzung kommen: Die Neugestaltung der Ortsdurchfahrt der Meller Straße in Dreyen wird die lange geforderte Verbesserung der dortigen Verkehrssituation, besonders für Fußgänger und Radfahrer, schaffen.
Auch die Sanierungen an der Niedermühlenstraße und Herforder Straße sollen so geplant werden, dass sie das Kirschblütenfest nur gering beeinträchtigen sollen.

 

„Gute Schule 2020“, ein bedeutendes Thema für die Zukunft unserer Schullandschaft. Hier hat es einen Grundsatzbeschluss des Stadtrates gegeben, um den digitalen Aufbruch an allen Engeraner Schulen voranzutreiben, um die Grundlagen für die Zukunft des Lernens in den Schulen zu legen. Besonders ist, dass es gelungen ist, das Digitalisierungskonzept gemeinsam mit allen Schulen zu erstellen.

 

Im Rahmen des Kommunalinvestitionsförderungskonzeptes wurde eine Grund-satzentscheidung des Rates für fünf Maßnahmen gefasst, die wir in 2018 anfangen umzusetzen. Größte Maßnahme ist die Sanierung des Sportplatzes in Enger-Mitte, auch das Feuerwehrgerätehaus Enger-Mitte wird saniert. Weitere Ziele sind die energetische Sanierung von städtischen Gebäuden und die Förderung der E-Mobilität mit dem Errichten weiterer Lademöglichkeiten im Innenstadtbereich. Außerdem soll die Anlage eines Wasserspielplatzes in der Maiwiese finanziell unterstützt werden.

 

Auch das neue Jahr 2018 wird zeigen, wie sehr ehrenamtliches Engagement und bürgerliche Mitwirkung zum Leben in Enger beitragen:

Schon Tradition hat unser Kirschblütenfest, das 2018 zum 40. Mal unter dem Motto „Von Bürgern – mit Bürgern – für Bürger“ gefeiert werden wird. Hierzu lade ich Sie schon jetzt für das letzte April-Wochenende herzlich in unsere Widukindstadt ein.


Zum dritten Mal wird die Stadt Enger Gastgeber des 11. Geschichtsfests im Kreis Herford sein. Unter dem Titel „OWLeidenschaftlich“ wird sich am 1. und 2. September in Engers Innenstadt ein bunter Fächer heimatgeschichtlicher Themen ausbreiten. Ein jeder kann auch hier mitgestalten und mitmachen.

 

Zudem lassen einige bedeutende sportliche Highlights auch im Jahr 2018 keine Langeweile aufkommen.

 

Im Februar ( 09.02. – 25.02.18) beginnen die Olympischen Winterspiele in Südkorea, gefolgt von der Eishockey-WM im Mai (04.05. 20.05.18) in Dänemark.


Ab dem 14. Juni kommt hoffentlich ein neues Sommermärchen auf uns zu: Für die Fußball-WM in Russland wünsche ich dem deutschen Team viel Erfolg und natürlich auch das unverzichtbare Quäntchen Glück.

 

Wie wohl alle Menschen in meiner Heimatstadt wünsche auch ich mir, dass Enger auch in Zukunft ein liebens- und lebenswertes Zuhause sein wird. Jeder hat die Chance, daran im Rahmen seiner Möglichkeiten mitzuwirken. Hierzu möchte ich Sie gern ermutigen. Denn Enger ist und bleibt lebendig, beweglich und handelnd.

 

Es grüßt Sie herzlich
Ihr


Thomas Meyer
Bürgermeister

 

 
 
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