Stadt Enger

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Rette unsere Mama Melanie

Die 43-jährige Melanie aus Enger hat Blutkrebs. Sie benötigt dringend eine Stammzellspende, um zu überleben. Die Mutter zweier Söhne hat nur ein Ziel: sie will wieder gesund werden und ihre Söhne aufwachsen sehen.

Melanie Franke mit ihren Söhnen Melanie ist Familienmanagerin, Kindertaxi, Terminkoordinatorin und Vokabeltrainerin. Vor allem ist sie jedoch die liebevollste und fürsorglichste Mama, die sich ihre beiden Jungs Robin und Kelvin nur wünschen können. Melanies Tag könnte gern 48 Stunden haben, denn sie hat neben ihrer Arbeit im Vertrieb eines Möbelherstellers immer etwas zu tun. Sie ist da, wo Hilfe gebraucht wird und denkt als erstes immer daran, dass es den anderen gut geht. Zusammen mit Ehemann Tobias und ihren Kindern unternimmt sie in der Freizeit gerne Radtouren oder Kurzausflüge. Sie liebt es, ihren großen Familien- und Freundeskreis um sich herum zu haben und so mancher Abend wurde lachend mit Gesellschaftsspielen am Esstisch verbracht.

Doch von heute auf morgen kann Melanie nicht mehr für ihre Familie da sein. Die Diagnose AML, akute myeloische Leukämie, Blutkrebs, stellt das Leben der 43-jährigen Melanie und ihrer Familie völlig auf den Kopf! „Meine Frau kann nur überleben, wenn es – irgendwo auf der Welt – einen Menschen mit nahezu gleichen Gewebemerkmalen gibt, der zur Stammzellspende bereit ist“, erklärt Ehemann Tobias. Und er weiß, wovon er spricht, denn Tobias hat bereits Stammzellen für einen Patienten in den USA gespendet. Vor Jahren registrierte er sich aufgrund eines Aufrufs bei seinem Arbeitgeber. „Der Sohn eines Mitarbeiters war an Blutkrebs erkrankt. Daher registrierte ich mich bei der DKMS, um zu helfen. 2005 erhielt ich den Anruf der DKMS, dass meine Stammzellen mit einem Patienten aus den USA übereinstimmen. Selbstverständlich war ich sofort bereit zu helfen. Was sind schon ein paar Stunden meiner Zeit für ein ganzes Leben“, sagt Tobias selbstlos. Mama Melanie ist seit dem 19.09.22 im Krankenhaus und erhielt nur ein paar Tage später die Diagnose. Die Familie kann sie nur unter hohen hygienischen Maßnahmen besuchen, da Melanie sich nicht mit einem Infekt oder womöglich mit Covid anstecken darf. Tobias, Robin und Kelvin machen das Beste aus ihrer Männer-WG, auch wenn die Mama an jeder Ecke fehlt, besonders beim Kuscheln und „Gute-Nacht-Sagen“. Doch Melanie ist eine Kämpferin und gibt nicht auf. Melanie sagt: „Ich muss wieder gesund werden, denn ich möchte meine Jungs aufwachsen sehen. Mit meinem Mann Tobias, den ich in der Schule bereits kennen und lieben gelernt habe, möchte ich alt werden. Daher bitte ich euch dringend um Hilfe. Registriert euch und vielleicht seid ihr das passende Match für mich oder andere suchende Patientinnen und Patienten“. Um die Suche nach einem „genetischen Zwilling“ für Melanie zu unterstützen, rufen Familie und Freund:innen gemeinsam mit der DKMS dazu auf, sich als potenzielle Stammzellspender:in zu registrieren.

Gemeinsam mit der DKMS haben die Initiatoren für Melanie innerhalb weniger Tage eine Online-Aktion ins Leben rufen. „Wir sind froh und erleichtert, dass wir über diesen Weg zur Registrierung aufrufen können“, so Isabelle Franke-Niemann „Blutkrebs macht keine Pause. Umso wichtiger ist es, dass jetzt viele Menschen mitmachen und sich als potentielle Stammzellspender registrieren! Dabei kann jeder mithelfen und sein eigenes Netzwerk nutzen.“


 

Registrierungsaufruf DKMS_Melanie Franke

Wer gesund und zwischen 17 und 55 Jahre alt ist, kann Melanie und anderen Patient:innen helfen und sich mit wenigen Klicks über www.dkms.de/rettemelanie die Registrierungsunterlagen nach Hause bestellen. Die Registrierung geht einfach und schnell: Mithilfe von drei medizinischen Wattestäbchen und einer genauen Anleitung sowie einer Einverständniserklärung kann jede:r nach Erhalt des Sets selbst einen Wangenschleimhautabstrich vornehmen und anschließend per Post zurücksenden, damit die Gewebemerkmale im Labor bestimmt werden können. Spender:innen, die sich bereits in der Vergangenheit registrieren ließen, müssen nicht erneut teilnehmen. Einmal aufgenommene Daten stehen auch weiterhin weltweit für Patient:innen zur Verfügung.

Besonders wichtig ist es, dass die Wattestäbchen nach dem erfolgten Wangenschleimhautabstrich zeitnah zurückgesendet werden. Erst wenn die Gewebemerkmale im Labor bestimmt wurden, stehen Spender:innen für den weltweiten Suchlauf zur Verfügung.
Auch Geldspenden helfen Leben retten, da der DKMS für die Neuaufnahme jeder Spenderin oder jeden Spenders Kosten in Höhe von 40 Euro entstehen.

www.dkms.de/rettemelanie


DKMS Spendenkonto
IBAN: DE64 7004 0060 8987 0003 91
Verwendungszweck: Melanie, MLN 001

DKMS gemeinnützige GmbH
Stefanie Doss
Tel: 030 8322 797 10
doss@dkms.de
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