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Timpkenfest

Alte Widukindtradition auch Widukindspende genannt.

Timpkenfest Kirche innen  @klaus wohlmann
Timpkenfest in der Stiftskirche 2019
© Klaus Wohlmann
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Verteilung Timpken Hartmut Golücke Thomas Meyer @klaus wohlmann
Timpkenfest 2019: der Stellvertetende Landrat Hartmut Golücke und Bürgermeister Thomas Meyer verteilen vor der Kirche die Timpken
© Klaus Wohlmann
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Timpkenfest 2019 Schattenspiel
Timpkenfest in der Stiftskirche 2019
© Klaus Wohlmann
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Eine alte Widukindtradition ist das am Anfang eines jeden Jahres und zwar genau am 6. Januar, am Dreikönigstag, stattfindende Timpkenfest auch Widukindspende genannt. An diesem Tage strömen besonders Kinder in die Kirche, denn nach dem Gottesdienst erhalten sie an allen Ausgängen der Stiftskirche Timpken. Timpken (= Zipfelchen) sind gevierteilte, aus hellem Mehl gebackene süße Semmeln.

 

 

Die "Wittekindspende", das wohl älteste Kinderfest in Deutschland, reicht in seinem Ursprung wahrscheinlich bis ins Mittelalter (12. Jahrh.) zurück und verknüpfte liturgisches Totengedenken mit karitativen Leistungen.

Das Timpkenfest wird zur Erinnerung an den Tod des Sachsenherzogs feierlich begangen.

Der Legende nach hatte der Sachsenherzog Widukind ursprünglich verfügt, an seinem Todestag mit der Timpkenverteilung Hilfsbedürftige zu unterstützen.

 

Die Verteilung der Timpken wird seit alters her von geistlichen und weltlichen Würdenträgern (Provisoren) der Stadt vorgenommen. Die Provisoren sind Geistliche, Presbyteriumsmitglieder, Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie geladene Ehrengäste.

Nach dem Gottesdienst finden sich die Provisoren zu einem gemeinsamen Mahl und zu einer Spende an die Bedürftigen zusammen.

 

 

 

 

 
 
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